Umami Ferment

Unsere Werte

Umami Ferment setzt auf gesunde Ernährung, ganz viel Geschmack und Nachhaltigkeit. Hier mischt sich asiatisches Flair mit europäischen Küchen-Klassikern. Das ganze Sortiment ist vegan.

Schmackhaft

Von 1 Tag bis zu 1 Jahr lassen wir Bakterien, Hefen und Edelschimmel arbeiten, um neue Geschmäcker und Texturen zu schaffen.

Regional

Wir kommen aus Bremen und verarbeiten überwiegend frisches Gemüse, Getreide und Bohnen aus Niedersachsen zu herzhaften Köstlichkeiten fermentieren. Die Produkte sind handgemacht und in Gläser abgefüllt.

Biologisch

Weil es für die Natur und die Menschen besser ist, verwenden wir Rohstoffe, die nach biologischen Richtlinien erzeugt sind. Umami Ferment ist durch die Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-037 bio-zertifiziert.

Gesund

Durch die industrielle Lebensmittelerzeugung ist die Kunst der Fermentation mit der Zeit so gut wie verloren gegangen. Durch die Fermentation sind die Lebensmittel einfacher zu verdauen, die Nährstoffe werden besser aufgenommen und die Darmgesundheit wird unterstützt.

Die kleine Manufaktur

Alle meine Produkte werden mit viel Liebe Zum Panrepel 11 im Bremer Stadtteil Mahndorf produziert. Hier wird gewaschen, geschnippelt, fermentiert, abgefüllt, etikettiert…

Victor

Ich bin Victor und stehe hinter Umami Ferment. Ich komme ursprünglich aus Frankreich, habe mal als Ingenieur gearbeitet und liebe gutes Essen. In meiner Kindheit habe ich viel Zeit auf dem Hof meiner Großeltern verbracht. Ich bin mit frischem Gemüse aus dem Garten und Speisen, die mit viel Liebe gekocht wurden, groß geworden. Schon früh habe ich in meiner Freizeit mit fermentierten Lebensmittel experimentiert. Als Teenager habe ich mich zu Hause um einen Wasserkefir gekümmert, später kamen Sauerkraut, Sauerteig und Sekt dazu. Mich erstaunt es jedes Mal aufs Neue, wie winzig kleine Mikroorganismen mit ein bisschen Zeit Lebensmittel verwandeln und veredeln können. 2021 entschied ich aufgrund meiner Begeisterung für leckere fermentierte Lebensmittel Umami Ferment zu gründen. Ich bin stolz auf unsere nachhaltigen und handwerklich hergestellten Produkte. Gemeinsam entscheiden wir uns für eine Welt mit mehr Bio-Produkten, mehr Geschmack, mehr veganen Lebensmitteln, mehr Handwerk, weniger Plastik und kürzeren Transportwegen.

Was ist Fermentation ?

Achtung, hier brodelt und zischt es!

Eine Fermentierung ist eigentlich so etwas wie eine Verwandlung. Bei den Mikroorganismen, die dazu in der Lage sind, Lebensmittel durch Fermentation umzuwandeln, handelt es sich um hilfreiche Hefen, Pilze oder Bakterien. Diese Mikroorganismen machen aus Zucker und anderen Kohlenhydraten Milchsäure, Kohlenstoffdioxid, Alkohol oder Essig. Der Koji-Pilz zum Beispiel zersetzt Stärke, also komplexe Kohlenhydrate, zu Zucker. Hefe wiederum verarbeitet Zucker zu Alkohol, was du bestimmt schon mal gerochen hast, wenn dein Hefeteig zu lange gegangen ist. Dann gibt es noch bestimmte Essigbakterien, die Alkohol in Essigsäure verwandeln können – das passiert schonmal, wenn man angebrochene Weinflaschen zu lange aufbewahrt.

Dazu verwenden die Mikroorganismen bestimmte Enzyme, die sie zuvor selber hergestellt haben. Ziemlich cool, oder? Diese Enzyme wirken sich positiv auf die Darmgesundheit aus und sorgen dafür, dass die Lebensmittel gut verdaulich sind. Außerdem werden bei der Fermentation vielfältige Aromen und Vitamine produziert.

Vielleicht fragst du dich, was eigentlich “umami” mit der ganzen Sache zu tun hat. Zunächst einmal kommt das Wort aus dem Japanischen und bedeutet schmackhaft oder köstlich. Umami gilt neben süß, sauer, salzig und bitter als die 5. Geschmacksrichtung. Manche Lebensmittel enthalten von Natur aus bestimmte Aminosäuren, die für den Geschmack verantwortlich sind, zum Beispiel Tomaten. Durch die Fermentation von Proteinen werden diese Aminosäuren gebildet, sodass fermentierte Lebensmittel besonders reich an Umami-Geschmack sind. Denk zum Beispiel an würzigen Käse oder Sojasauce, mhh.

Die Pfandgläser

Die Umwelt zu liebe, benutzen wir Mehrweggläser. Die Gläser werden circa 50 Mal gewaschen und wiederverwendet.

Bitte bringe Dein Glas sauber und mit Deckel zurück. Dann bekommst Du 25 Cent Pfand zurück.

Du kannst die Pfandgläser, wo Du sie bekommen hast, oder in folgenden Läden abgeben. 

Eigentlich gibt es noch mehr Standorte, wo die Gläser abgegeben werden können. Aber dieses Pfandsystem ist relativ neu und entwickelt sich noch. Wenn Du Fragen hast, schick uns bitte ein Email.

So sehen übrigens die Gläser aus: